|
Was? Wer? Wann? Wo? Wozu? |
teilnehmende Klasse 2H Projektbetreuer: Dipl.Päd. Brigitte Ammer-Weis Veröffentlichung und Verkauf der Zeitung: Ende Juni 2008 Ziel: der
Reinerlös aus der Verkauf der Schülerzeitung geht an ein Schulprojekt
in Nigeria, zu dem Koll. Ammer-Weis Mehr Infos
unter "Hintergrund" |
||||
Hintergrundgeschichte |
Die Idee zur Unterstützung dieses Schulprojektes ist begründet auf einer wahren Geschichte, die Ihren Lauf in Eichgraben/NÖ nahm.... nachzulesen im folgenden
PDF-Dokument Diese Geschichte wurde schließlich verfilmt --> Ausstrahlung: 4. Juni 2008 - 20.15 Uhr - ORF 2: "Der schwarze Löwe" - siehe Erinnerungsmail eines der Drehbuchautoren: Sent: Sunday, June 01, 2008 11:57 AM Subject: Der schwarze Löwe! Liebe Freunde! Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte. Der Mensch, sagt ein Sprichwort aus Nigeria, ist die beste Medizin des Menschen. Es gibt Zeiten, da zweifelt man an der Richtigkeit dieses Satzes. Es sind menschliche Taten, die einen zweifeln lassen. Und es gibt Zeiten, da geschehen andere menschliche Taten, die einem den Glauben an die Richtigkeit des Satzes wieder zurückgeben. Von solchen Taten las man eines Tages in den österreichischen Zeitungen. Es war die Geschichte von vier nigerianischen Flüchtlingen und einer österreichischen Gemeinde. Die Geschichte von einem kleinen Fußballwunder und von der großen Menschlichkeit, die kein Wunder ist, sondern eine Entscheidung. Im Sommer 2007 entstand der Spielfilm "Der schwarze Löwe" in der Regie von Wolfgang Murnberger. Das Buch dazu schrieben Uli Brée und Rupert Henning. Der Film erzählt das Schicksal afrikanischer Asylwerber, die nach anfänglichen Konflikten und Schwierigkeiten dem nicht sehr erfolgreichen Fußballklub einer niederösterreichischen Gemeinde zu besagtem kleinen Fußballwunder verhelfen und sich nach und nach in das Leben dieser Gemeinde integrieren. Eines Tages jedoch soll einer der neuen Helden plötzlich abgeschoben werden, obwohl er inzwischen in Österreich eine neue Heimat gefunden hat. Seine österreichischen Freunde unternehmen alles, damit er bleiben kann. Leider vergeblich - der "schwarze Löwe" muss zurück nach Afrika. Einer seiner nigerianischen Spielerkollegen taucht daraufhin aus Angst, ebenfalls abgeschoben zu werden, irgendwo unter, das Schicksal der anderen afrikanischen Spieler ist ungewiss. Soweit die Fiktion, die sich kaum von der Realität unterscheidet. Erfindung und Wahrheit sehen sich im Fall des Films „Der schwarze Löwe“ und der realen Geschichte aus der kleinen Gemeinde Eichgraben in Niederösterreich ausgesprochen ähnlich. Die Bewohner der Gemeinde unterstützen ihre afrikanischen Freunde weiter nach Kräften. Und sie tun dies heute noch mit zahlreichen Aktionen. Emmanuel "Tiger" Antiga, der abgeschobene afrikanische Spieler, lebt inzwischen als Sportlehrer in Nigeria und arbeitet durch Vermittlung seiner österreichischen Freunde an einer Schule in Uromi, die von der österreichischen Hilfsorganisation "Youth Care International" betrieben wird. Er wird in Nigeria demnächst ein Fußballteam mit dem Namen "Black Lions" trainieren. Aus dem "Tiger" wurde im Film ein "schwarzer Löwe". Im Sommer 2008 strahlen ORF und ARTE den Film aus. Die wahre Geschichte geht selbstverständlich weiter. Wir wissen manchmal viel und haben das Gefühl, wenig tun zu können. Und manchmal wissen wir wenig – nur dass viel getan werden müsste. Zwischen 40 und 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Geschichte zeigt, dass die Menschheit immer in Bewegung war – mit guten oder negativen sozialen, ökonomischen und historischen Konsequenzen. So zu tun, als könne diese Bewegung nachhaltig verlangsamt oder gar zum Stillstand gebracht werden, bedeutet nichts weniger, als die Wirklichkeit zu leugnen. Leugnen, das wissen wir seit Sigmund Freud, ist zwar die einfachste Antwort auf unerträgliche Wirklichkeiten. Aber wir wissen auch, dass es keine Abhilfe schafft. Das Beste, was diese Welt bietet, heißt es, ist die Sehnsucht nach einer anderen. Und damit ist nicht das Jenseits gemeint. Wir glauben, dass Geschichten wie die vom „Tiger, der zum Löwen wurde“, die wahre und die fiktive, ein Antitoxin sind, ein Gegenmittel gegen Sätze wie „Man kann sowieso nichts ändern!“ oder „So ist der Lauf der Welt!“, gegen Resignation und Verschlossenheit. Weil sie versuchen, das Namenlose zu benennen und den Namenlosen einen Namen, eine Biographie, eine nacherzählbare und damit fassbare Geschichte zu geben. „Unsere Stimme entsteht aus den Stimmen anderer. Unsere Geschichten gehen auf zahllose Geschichten anderer zurück.“(Colum MacCann)
mit Wolfgang Böck, Hosh Kane, Lukas Resetarits, Isabel Karajan
u. v. a. Eine Produktion der Dor Film im Auftrag von ORF und ARTE
Es wäre schön, wenn dieser Film und die Schauplatz-Dokumentation
von möglichst vielen Menschen in Österreich gesehen Uli Brée, Rupert Henning Wolfgang Winkler |
||||
| Bildmaterial zum Dreh... | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| Artikel zum Film | einfach hier Klicken! | ||||
| Präsentation zur Zeitung | einfach hier Klicken! | ||||
| der Erfolg ... | Mailverkehr auf Grund der übersendeten Spenden | ||||